Badsanierung

Auch bei der Badsanierung gilt: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Eine Badsanierung erfolgt nicht mal so eben nebenbei, ohne sorgfältige Planung ist ein Schiffbruch vorhersehbar. Da das Bad im Normalfall vielleicht alle 20-30 Jahre einmal saniert wird, sollten Sie bei der Badausstattung vorausschauend denken. Sind Sie in einem Alter, in dem bereits das eine oder andere Zipperlein plagt, ist es vielleicht eine Überlegung wert, das Bad barrierefrei auszuführen. Sind die Kinder aus dem Haus und deren Zimmer stehen leer, können Sie die Chance nutzen, das Badezimmer zu vergrößern und sich eine wahre Wellnessoase gönnen. Mit der Sanierung des Badezimmers lassen sich somit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Wie das "neue" Badezimmer eingerichtet wird, hängt von den aktuellen Lebensumständen ab. Leben kleine Kinder im Haushalt, wird es bei der Badsanierung eher das Familienbad, oder ein barrierefreies Badezimmer werden. Hier kommt es mehr auf Funktionalität als auf Exklusivität an. Diese findet man eher im Elternbad oder im "Bad zu Zweit". Ein Unterschied beim Sanieren des Bads ist zudem, ob sich dieses im Erdgeschoss oder unter der Dachschräge befindet. Und soll es sich gar um ein Gästebad mit Gäste-WC handeln, sieht das Ganze noch einmal anders aus. Hier ist alles doch etwas kleiner und weniger spektakulär als im Hauptbad. Gleichwohl sollte auch den Gästen etwas Luxus geboten werden.

    WC Sanierung nachher
 

Die Badsanierung fängt zunächst mit ganz viel Lärm und Schmutz an. Sanitärkeramik, alte Wasserleitungen, Wanne und Dusche müssen entfernt und die Fliesen abgeklopft werden. Wer Geld sparen möchte, kann dies auch selbst machen. In diesem Fall sollten Sie rechtzeitig einen Container für den Bauschutt bestellen. Da können Sie dann auch die alten Zargen und die Badezimmertür entsorgen, denn die gibt es sicherlich ebenfalls neu. Sind die Fliesen entfernt, müssen noch die Fliesen-Kleberreste abgeschliffen werden, damit die neuen Fliesen besser haften. Sind dann noch die Löcher im Altestrich ausgebessert oder der Estrich neu verlegt worden, ist der kraftraubende Teil der Bad-Sanierung bereits abgeschlossen.

Badezimmer sanieren geht meist nur mit der Hilfe von Profis

Ob Neubau oder Badsanierung – die Vorwandinstallation ist heutzutage eine häufig eingesetzte Ausbauform für Badsanierungen. Es gibt verschiedene gute Gründe für die Verwendung von Vorwandelementen. So werden die Wasserzuleitungen und Abwasserrohre zum Beispiel auf der Wand montiert und anschließend zum Beispiel mit Gipskartonplatten verkleidet. Das spart Zeit bei der Montage und zudem kann gleich weitergearbeitet werden, weil kein Putz und kein Mörtel trocknen muss. Auch die Montage von WC, Bidet oder Waschbecken ist denkbar einfach, werden sie doch an speziellen Elementen befestigt. Beim Element für das WC ist der Spülkasten integriert, der vollkommen in der Wand verschwindet. Lediglich die Drückerplatte ist noch zu sehen.

Sanierung des Badezimmers macht vor der Elektroinstallation nicht Halt

Bei der Badsanierung gilt es auch die Frage zu klären, ob das neue Bad weiterhin eine Badewanne besitzen soll, oder ob sie zugunsten einer größeren Dusche ersatzlos gestrichen wird. Moderne, ebenerdige Duschen mit großzügigen Maßen bieten meist denselben Wellnessfaktor wie eine klassische Badewanne. Wer genügend Platz hat, möchte auf die Wanne jedoch nicht verzichten. Beim Sanieren des Badezimmers stehen unzählige Modellen in unterschiedlichen Größen zur Auswahl. Da gibt es die freistehende Badewanne, die Eckbadewanne, die Nischenwanne oder die Raumsparwanne. Von der Form werden Rechteckwannen, Sechseckwannen, Achteckwannen oder Ovalwannen unterschieden. Gefertigt werden sie meist aus Stahl-Email oder Sanitäracryl, es gibt aber auch Badewannen aus Mineralwerkstoffen.

Badsanierung vorher   Badsanierung nachher

Die Elektroinstallation und die Badbeleuchtung gehören zur Badezimmer-Sanierung ebenfalls mit dazu. Da Strom und Wasser zwei Dinge sind, die sich nicht unbedingt miteinander vertragen, muss hier besondere Sorgfalt an den Tag gelegt werden. Wer nicht zu 100% weiß, was er beim Umgang mit Strom beachten muss, sollte die Elektroinstallation auf jeden Fall einem Fachmann überlassen. Auch bei der Montage der Lampen und Leuchten gibt es einiges zu beachten. In manchen Bereichen müssen sie zum Beispiel spritzwassergeschützt sein. Die Schutzart muss in einem Bereich von 60 cm rund um die Wanne oder Dusche mindestens IP X4 entsprechen. Soll zum Beispiel der Whirlpool beleuchtet werden, muss die Schutzart sogar IP X7 betragen. Solche Leuchten sind wasserdicht..

Da wir zu Beginn der Badsanierung die Fliesen raus geklopft haben, müssen zum Abschluss natürlich wieder neue verlegt werden. Fliesenlegen ist nicht jedermanns Sache, da ist es ebenfalls gut, einen Fachmann, also Fliesenleger, hinzuzuziehen. Bei der Wahl der Fliesen sollten Sie berücksichtigen, dass die Keramik die nächsten Jahre oder sogar Jahrzehnte überdauern sollten. Momentan angesagte Farben sind eventuell lange vor der nächsten Sanierung des Badezimmers bereits wieder Out. Dann lieber zu etwas gedeckteren Farben greifen. Bodenfliesen sollten unbedingt rutschhemmend sein, denn wer will schon eine Rutschbahn immer Badezimmer haben. Insbesondere bei verfliesten, bodengleichen Duschen sind diese Fliesen zu empfehlen. Rutschhemmend wirken sich auch kleine Fliesen aus, da sie einen höheren Fugenanteil besitzen. Eine Dusche mit Mosaikfliesen zu bekleben, sieht daher nicht nur gut aus, sondern sorgt zudem für Rutschsicherheit.

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